Kendelke Sprengstofflager um 1900

Auf dem Gebiet des heutigen Ausfluglokals "Kendelke" (ab 2012), früher "Mäusemutter", anschließend "Waldbrunnen" genannt, war ein Steinbruch, den man sich noch gut vorstellen kann. Die Anschrift lautet: Zur Kendelke 7, Elze. Der Muschelkalk war minderwertig, so dass der Abbau nicht umfangreich erfolgte. Das Bild zeigt den Pulverschuppen, darin wurde der Sprengstoff für die umliegenden Sand- und Muschelkalk Steinbrüche gelagert. 1899 erhielt Carl Helmer, der Sohn des Firmengründers, die Genehmigung, Dynamit zu verkaufen. Die Auflage war aber, dass die Lagerung ausserhalb des Ortes Elze erfolgte. Der Steinbruch war aufgegeben und so wurde das Haus gebaut.
Das Bild zeigt höchstwahrscheinlich vorne Carl Helmer.
Aufgenommen wurde es von Otto Nickolai, Elze

Ansichtskarte: 
Zur Kendelke 7 Elze